Stegplatten als Alternative zu Glas für Wintergärten und Gewächshäuser

Stegplatten sind eine hervorragende Alternative zu Glas und können sowohl in Wintergärten, als auch in Gewächshäusern zum Einsatz kommen. So bestehen diese besonderen Platten aus Kunststoff. Wobei Experten hier zwischen Acrylglas und Polycarbonat unterscheiden. Stegplatten, die demnach mit Acrylglas ausgestattet sind, bringen demnach eine höhere Lichtausbeute mit. Wer sich beim Kauf solcher Stegplatten nicht sicher ist aus welchem Kunststoff diese bestehen,  sollte auf den Preis achten, denn Platten aus hochwertigem Acrylglas sind teurer, aber auch vom echten Glas kaum zu unterscheiden.

Polycarbonat-Stegplatten gibt es zudem in einer Stärke von vier bis 25 Millimeter zu kaufen. So bestehen diese Platten insgesamt aus zwei Kunststoffplatten, die durch eine Vielzahl von Kunststoffstegen miteinander verknüpft sind. Dazwischen hingegen finden sich die Hohlräume, weshalb dieses Material so leicht, aber dennoch stabil ist. Des Weiteren haben diese besonderen Platten eine hohe Wärmedämmeigenschaft, weshalb diese gerne in Wintergärten, wie in Gartenhäusern eingesetzt werden.

Stegplatten für den Wintergarten

Stegplatten, die in Wintergärten ihren Einsatz finden, sollten eine hohe Luftdurchlässigkeit mitbringen und ebenso gute Wärmdämmeigenschaften besitzen, denn nur so bleicht der Wintergarten auch in der kältesten Jahreszeit schön warm. Außerdem kann es ebenfalls Sin  machen gleich hagelsichere Platten zu verwenden. Dies gilt vor allem für Hausbesitzer, die in Regionen wohnen, wo größere Schneemengen im Winter regelmäßig vorkommen.

Stegplatten für Gewächshäuser

Sowohl Licht, als auch Wärme sind in einem Gewächshaus bekanntlich sehr wichtig. Aus diesem Grund eignen sich auch hier die Stegplatten besonders gut. Da sich ein solches Haus aber schnell aufwärmt, lohnt es sich hier auf Stegplatten zu setzen, die eine spezielle Beschichtung mitbringen. So heizt sich hier die Luft zu etwa 60 Prozent weniger auf, als wenn normale Platten zum Einsatz gekommen wären. Wer außerdem Platten verwendet, die eine wasserfilmbildende Beschichtung mitbringen, sorgt dafür, dass das Gewächshaus auch bei Nebel, Tau, wie Regen glasklar bleibt.


Das richtige Montieren von Stegplatten

Wer Stegplatten in zahlreichen Varianten für seinen Wintergarten oder sein Gewächshaus nutzen möchte, sollte darauf achten, dass er das Montagezubehör vom gleichen Hersteller der Platten verwendet. Außerdem macht es sich meist bezahlt Markenprodukte zu kaufen, denn diese sind nicht selten weitaus langlebiger. So besteht die eigentliche Herausforderung auch nicht daraus, die Stegplatten richtig zu montieren, sondern eher aus der passenden Unterkonstruktion.

  • Die richtige Unterkonstruktion

Die Unterkonstruktion muss stets sehr stabil sein, denn auf keinen Fall Sollte sich diese Biegen lassen, sobald Lasten auf diese zum Liegen kommen. Wer sich hier für eine Konstruktion aus Holz entscheidet, sollte besser auf Holzleimbinder setzen. Wird diese Holzkonstruktion dann noch mit Lacken, sowie Schutzanstrichen versehen, gilt es abzuwarten bis das Ganze gut Durchgetrocknet ist. Außerdem ist es sinnvoll Unterkonstruktion dann noch weiß zu streichen bzw. diese mit Folie aus Aluminium zu versehen, so dass die Sonnenwärme sofort abgestrahlt werden kann.

  • Stegplatten richtig verlegen

Die Stegrichtung der Platten sollte natürlich stets in Richtung des Gefälles zeigen, denn nur so kann das Kondenswasser am unteren Ende der Platten austreten. Moos-, sowie Algenbildung lassen sich auf diese Weise in Hohlräumen erfolgreich vermeiden. Es lohnt sich somit im Vorfeld, die Profile in Ober-, wie Unterseiten, sowie in mittig und außen zu sortieren. Die unten liegende Stirnseite gilt es dann immer vor Eintritt von Wasser, Schmutz, wie Insekten zu schützen. Im gleichen Zuge gilt es aber ebenso eine Hohlraumbelüftung zu gewährleisten. Schließlich ist es nur so möglich, dass Kondenswasser verdunsten oder austreten kann.

Die oben liegenden Platten an der Stirnseite müssen hingegen  verschlossen werden bzw. die Kammern müssen verschlossen werden damit Wasser und Schmutz nicht eintreten können. Bei geneigten Überdachungen gilt es die Stegplatten außerdem vor Abrutschen zu sichern. Sogenannte Abschlusswinkel aus Aluminium eignen sich hier besonders gut. Diese werden an den Verlege-Profilen im Bereich der Traufe angebracht.


Fazit: Stegplatten aus Polycarbonat oder Acrylglas eignen sich besonders gut Wintergärten und Gewächshäuser. Vor allem die hochwertige Variante aus Acrylglas dient als hervorragende Alternative zu echtem Glas. So ist auch dieses Material sehr stabil, aber dennoch leicht und bringt trotzdem alle guten Eigenschaften mit, die auch Glas besitzt.

Back to top button
Close