Ein Pool im eigenen Garten: Die besten Tipps

Sommer, Sonne, über 30 Grad Außentemperatur – und der Pool im eigenen Garten verspricht Abkühlung gegen die Hitze. Noch ein weiterer Vorteil: Der Pool wird zum Treffpunkt für die ganze Familie, für Freunde und andere Gäste. Damit gehören überfüllte Freibäder der Vergangenheit an, Wellness findet jetzt im eigenen Pool statt. Er motiviert Sportmuffel, die nun bereits früh am Morgen ihre Bahnen ziehen, erfrischt geht’s an die Arbeit, die Vorfreude auf die nächste zünftige Aqua-Zumba-Party, natürlich mit einer Einladung zum Grillen, ist groß. Doch vor dem Pool-Vergnügen gilt es zunächst einige wichtige Fragen zu klären.

Der Weg zum eigenen Pool führt stets über das vorhandene Budget

Die Kosten für einen Pool beginnen bereits bei wenigen hundert Euro und nach oben sind wie so oft kaum Grenzen gesetzt. Klären Sie zunächst, welche Art von Schwimmbad Sie sich leisten können oder wollen. Ein einfaches, kleineres Fertigbecken oder ein sogenannter Aufstellpool könnte die günstigste Lösung sein. Für eine fest eingebaute Luxusausführung müssen Sie allerdings wesentlich tiefer in die Tasche greifen und mehrere tausend Euro locker machen.

Bei der teuren Variante handelt es sich meist um ein elegantes, sehr langlebiges Edelstahlbecken, das im Garten fest eingebaut wird. Die hohen Preise entpuppen sich bei näherer Betrachtung aber als gerechtfertigt, sie enthalten unter anderem das Ausleihen von Maschinen und Bagger sowie notwendige Arbeitsleistungen. Über das örtliche Bauamt lässt sich einfach herausfinden, ob eine Baugenehmigung benötigt wird. Hinzu kommt noch die Berücksichtigung der regelmäßig anfallenden Folgekosten. Zu diesen zählen etwa die Kosten für Wartung, Reinigung oder diverse chemische Produkte.

Eine kostengünstigere Lösung sind Fertigpools aus robustem GFK. Die aus Glasfaser verstärktem Kunststoff bestehenden Becken verlangen nach einer Ausschachtung im Garten, bevor es in eine solche eingesetzt werden kann. Ihr großer Vorteil: Wasseranschlüsse und Pumpentechnik sind in der Regel bereits vormontiert. Vom Kauf über die Lieferung bis hin zum Aufbau vergehen in der Regel rund 14 Tage.


Geübte Hobbyhandwerker installieren klassische Schwimmbecken selbst

Günstige Schwimmbecken, beispielsweise Stahlwandpools, können von erfahrenen Hobbyhandwerkern selber aufgestellt werden. Beträgt die Tiefe der Rundbecken weniger als 120 Zentimeter, wird in aller Regel keine Versenkung benötigt. Die Poolvariante besteht aus zumeist aus fertig kaufbaren Sets, zu beachten ist jedoch die Qualitätsanmutung sowie eine möglichst einfache und benutzerfreundliche Aufbauanleitung. Zusätzliche Technik und laufenden Betriebskosten müssen im Budget jedoch berücksichtigt werden. Der Trend geht hin zu Schwimmbecken aus Polyfaser-Material, sie setzen bezüglich des Designs und der Qualität neue Akzente und Maßstäbe.

Ab rund 10.000 Euro zu realisieren: Ein Schwimmteich als Naturbecken

Angeboten werden diese Pools meist als selbstreinigende Naturbecken bzw. als Schwimmteiche. Vor der Kaufentscheidung muss jedoch geprüft werden, ob der Platz für ein solches Angebot im Garten ausreicht. Groß genug sollte aber auch das Budget sein, da bei dieser Art von Pools der Einsatz eines Profis erforderlich wird. Der Zeitaufwand für die Installation, Experten berechnen ihn inklusive der Erstbepflanzung, sollte mit rund einem Monat berechnet werden.

Schwerpunkt der Überlegungen ist die wichtige Situation der Flora, allem voran der Kauf von passenden Pflanzen, die später für eine biologische, sinnvolle und natürliche Reinigung des Wassers im Schwimmteich sorgen. Außerdem muss auf eine ausreichende Sauerstoffzufuhr geachtet werden, sichergestellt durch den Einbau eines geeigneten Pumpensystems.

Ohne Experten geht beim Einbau von Edelstahlbecken gar nichts

Edelstahlbecken adeln jeden Garten, sind jedoch mit Kosten von mehreren tausend Euro die teuerste Variante. Diese Pools erfordern von Anfang an eine detaillierte und kompetente Planung, die Realisierung sollte in jedem Fall einem Profi übertragen werden.

Er fügt die hohen Ansprüche eines Besitzers an Flexibilität, Gestaltung und Beständigkeit sinnvoll zusammen, beachtet dabei auch die Tatsache der leichteren Reinigung und zudem, dass sich das Wasser der Edelstahlpools wesentlich schneller aufheizt, die so entstehende Wärme entsprechend länger gespeichert wird. Die Vorteile rechtfertigen auch die hohen Kosten. Die Basispreise beginnen bei rund 20.000 Euro, die Anschaffung geeigneter technischer Komponenten schlägt mit nochmals rund 10.000 Euro zu Buche.


Mit folgenden Tipps ohne Stress zum eigenen Pool

Tipp 1: Arbeiten Sie mit Fachleuten zusammen

Je nach Größe und Ausführung der gewünschten Poollandschaft lohnt sich der Einsatz eines Profis. Er sorgt nicht nur für eine detaillierte Planung, sondern auch für eine korrekte und qualitätsvolle Realisierung des Projektes. Im besten Fall bietet er zudem einen kompetenten Service und die regelmäßige Wartung des Pools an, übernimmt außerdem die nicht zu unterschätzende Garantie für seine Tätigkeit.

Tipp 2: Jeder Pool verursacht Folgekosten

Soll Ihr Pool beheizt sein, müssen Sie die entsprechenden Folgekosten im Blick behalten. Der Einbau bzw. das Aufstellen sollten deshalb bereits an einem der sonnigsten Plätze Ihres Gartens erfolgen, um auch die Energie des Erdtrabanten als natürliche Quelle zu nutzen. Der Einbau unterhalb von Bäumen ist zu vermeiden, da herunterfallende Blätter, Nadeln oder Zweige das Wasser des Pools verschmutzen sowie Teile der Technik angreifen können. Schützen Sie Ihren Pool mit immergrünen Hecken oder einer kleinen Mauer vor Durchzugssituationen, um das Badevergnügen nicht durch Wind zu beeinträchtigen. Bei Aufstellpools besteht natürlich auch zu einem späteren Zeitpunkt noch die Möglichkeit, diesen noch einmal umzusetzen.

Tipp 3: Größe, Technik und Zubehör

Die Tiefe eines Schwimmbeckens sollte unterhalb von 1,50 Meter betragen. Dieses Maß ist wichtig, wenn Sie im Pool stehen und sich unterhalten möchten. Bei der Größe spielen individuelle Wünsche eine Rolle. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er sich im Pool nur mal eben schnell erfrischen oder vielleicht doch auch die ein oder andere Bahn ziehen möchte.

Bereits in kleinen Schwimmbecken lässt sich eine Gegenstromanlage einbauen, nicht nur Kinder haben zudem Spaß bei der Nutzung von sogenannten Schwallduschen, Bodenstrudlern oder einem Geysir.

Sparen Sie in keinem Fall an einer hochwertigen Abdeckung Ihres Pools. Sie verhindert Verschmutzungen und schnelles Auskühlen des Wassers. Bestens geeignet sind Solar-Abdeckplanen, die sich die Sonnenenergie zum Aufwärmen des Wassers zunutze machen.

Beim Einbau von sicherheitsfördernden Treppen sollten Sie unbedingt auf rutschfeste Stufen und einen praktischen Handlauf achten.

Letzte Aktualisierung am 19.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Ein Kommentar

  1. Gut zu wissen, dass eine Gegenstromanlage bereits in kleinen Schwimmbecken eingebaut werden muss. Wir träumen schon lange von einem eigenen Pool im Garten. Wie Sie empfehlen, werden wir einen Profi kontaktieren, um uns vor dem Kauf gründlich beraten zu lassen.

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